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Satzung

Satzung des Vereins Deutsches Kinderschutz – Forum e.V. in Bochum

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Name des Vereins lautet „Deutsches Kinderschutz – Forum“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung fuhrt er den Rechtsformzusatz „e.V.“ im Namen und ist rechtsfähig.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Lothringer Str. 36, 44805 Bochum-Gerthe
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke “der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist:

  • die Förderung der Jugendhilfe
  • die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung
  • die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, für Opfer von Straftaten
  • die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger Zwecke.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und Jugendlichen
    Kinder und Jugendliche, die Opfer von Mobbing / Gewalt und Misshandlung geworden sind, bekommen den Zugang zu unseren Helfer–Netzwerken, um kurzfristig adäquate Unterstützung zu erhalten. Diese Netzwerke werden ehrenamtlich geleitet und bieten therapeutische- und sozialpädagogische Unterstützung.
  • Die Beratung bei der Errichtung von Kitas für Kinder bis 5 Jahren sowie Jugendzentren und Unterstützung bei der Konzeptverwirklichung
    Das Kinderschutz-Forum hat sich zur Aufgabe gemacht, bundesweit beratend bei der Errichtung von Kitas und Jugendzentren zu unterstützen und maßgeschneiderte Konzepte zu erstellen, in denen mit einem modernen pädagogischen Konzept die Entwicklung der Kinder gefördert wird.
  • Arbeit mit Kindern, die Opfer von Flucht und Kindeswohlgefährdung sind
    Hierzu wird momentan ein ausführliches Konzept erstellt: Ziel ist die Integration von traumatisierten Kindern in bestehende Kitastrukturen mit nicht traumatisierten Kindern. Das Konzept sieht eine psychotherapeutisch Begleitung vor. Hierzu führen wir momentan Gespräche mit Experten aus der Wissenschaft.
  • Aufklärung zum Thema Mobbing, Respekt und Toleranz an Schulen
    Es werden präventive Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen durchgefuhrt, sowie sich anschließenden Workshops zu diesem Thema mit Lehrern, Erzieher und Pädagogen, um die Inhalte der Veranstaltungen dauerhaft in den Alltag zu integrieren.
  • Bundesweite Netzwerktreffen, die ehrenamtlich geleitet werden, als Anlaufstelle für Personen, die mit Kindern arbeiten, bei denen der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht, oder die einfach Informationen in diesem Zusammenhang benötigen
    Bei diesen Netzwerktreffen haben Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Möglichkeit des Austausches, der Fallbesprechung und Gefährdungsbeurteilung fur aktuelle Fälle von Kindesmissbrauch. Im Ruhrgebiet haben wir uns zur Aufgabe gemacht, ein Netzwerk Metropole Ruhr zu gründen, indem alle Städte im Ruhrgebiet eine Interessengemeinschaft zum Kinderschutz bilden.
  • Unterhaltung einer Aus- Fort- und Weiterbildungseinrichtung
    Um Menschen optimal auf ihre Aufgaben im Kinder- und Jugendlichenschutz vorzubereiten, gibt es die Akademie Kinderschutz, mit der unterschiedlichste Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf wissenschaftlichem Niveau angeboten werden.
  • Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit
    Das bürgerschaftliche Engagement zum Thema „Schutz von Kindern und Jugendlichen“ soll im Rahmen des Kinderschutz–Forums gebündelt werden. Gemeinsam soll in unterschiedlichen Einrichtungen sowie in der Öffentlichkeit die Thematik sensibilisiert werden, um Aufklärungsarbeit über Auftreten, Umgang und Folgen der Kindeswohlgefährdung zu leisten.

(Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins durfen nur fur die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

(1) Die Mitgliedschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede natürliche Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(2) Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
(3) Mitglieder bis 18 Jahre oder junge Erwachsene in Ausbildung, im BFD oder FSJ und Studenten zahlen einen Jahresbeitrag von 40 Euro, alle anderen Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag von 60 Euro. Änderung bzgl. der Höhe und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder bei Tod des Mitgliedes.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegen über einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von drei Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(3) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere, ein, die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsruckstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgultig. Dem Mitglied bleibt die Überprufung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§ 5 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand.

§ 6 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

  • dem ersten Vorsitzenden
  • dem zweiten Vorsitzenden
  • Kassenwart / in

(2) Der Verein wird gem. § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den ersten Vorsitzenden oder den zweiten Vorsitzenden jeweils allein.
(3) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung fur die Dauer von 3 Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die vorzeitige Abberufung eines Seite 3 Vorstandsmitglieds kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes im Sinne des § 4 Abs. 3 der Satzung erfolgen.
(4) Der Vorstand ist verantwortlich für:

  • die Führung der laufenden Geschäfte;
  • die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
  • die Verwaltung des Vereinsvermögens;
  • die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr;
  • die Buchführung;
  • die Erstellung des Jahresberichts;
  • die Vorbereitung und
  • die Einberufung der Mitgliederversammlung.

(5) Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden per E-Mail, schriftlich oder telefonisch einberufen. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Er ist ohne Rücksicht auf die Zahl der teilnehmenden Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden. Stimmvollmachten sind zulässig. Der Vorstand ist auch beschlussfähig, wenn nicht alle Vorstandsämter besetzt sind. Bei Verhinderung, gleich aus welchem Grund, erfolgt dies durch den 2. Vorsitzenden.
(6) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, in der u.a. die Aufgabenbereiche der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt werden.
(7) Der Vorstand haftet gegenuber dem Verein und seinen Mitgliedern nur fur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 7 Vergütung des Vorstands, Aufwandsersatz

(1) Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Sie können bei Bedarf eine angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung für Zeit – oder Arbeitsaufwand erhalten. Über die Gewährung und Höhe der Vergütung beschließt die Mitgliederversammlung. Für den Abschluss von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern ist der Vorstand gemäß § 26 BGB (§ 6 Abs. 2 der Satzung) zuständig.
(2) Aufwendungen fürden Verein werden gemäß § 670 BGB gegen Vorlage von Belegen ersetzt.

§ 8 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer, der nicht Vorstandsmitglied ist, für die Dauer von zwei Jahren. Dieser überprüft am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Der Kassenprüfer erstattet Bericht in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.

§ 9 Ordentliche Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich abgehalten. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand in Textform einberufen unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen. In der Einladung sind die Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen anzugeben. Jede Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Eine Einladung gilt als zugestellt, wenn sie entweder an eine gültige E-Mail Adresse verschickt oder über den Postweg zugestellt wurde. Die Frist für die Zustellung beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

  • die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder;
  • die Wahl der Kassenprüfer;
  • die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr;
  • die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands;
  • die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages;
  • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

(3) Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern Gesetz und Satzung das nicht anders regeln. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Auf Antrag beschließt die Mitgliedersammlung, ob geheim abgestimmt wird. Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
(4) Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.
(5) Die Versammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Bei dessen Abwesenheit vertritt ihn automatisch der 2. Vorsitzende, ist dieser auch verhindert wählt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.

§ 10 Protokollierung von Beschlüssen

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und Protokollfuhrer zu unterzeichnen.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich erscheint oder wenn die Einberufung von mindestens 20 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Zweck und Gründen verlangt wird.
(2) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen in § 9 und § 10 der Satzung entsprechend

§ 12 Satzungsänderungen durch Vorstand

Der Vorstand kann Satzungsänderungen, die von einem Gericht oder einer Behörde verlangt werden, beschließen.

§ 13 Auflösung des Vereins, Mittelverwendung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den
Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Loher Str. 7
42283 Wuppertal.

Der Paritätische soll die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verwenden.