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Gegendarstellung Deutsches Kinderschutz-Forum e. V. – NaBeBa e. V.

Aufgrund der momentanen Situationen, die sich aus der Veröffentlichung diverser Zeitungsartikel ergeben hat und dutzenden Anfragen von Mitgliedern von NaBeBa e.V. an das Deutsche Kinderschutz-Forum e.V., möchten wir zu dem Sachverhalt und der Situation gerne Stellung nehmen.

Noch bevor Mitglieder des Deutschen Kinderschutz-Forums e.V. Kontakt zu Frau Zijp, Geschäftsführerin des NaBeBa e.V., hatten, bestand die Idee und das Konzept eines “Centrums für Familie und Bildung” im Ruhrgebiet beim Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V..

Der Beginn einer Zusammenarbeit

Mitte Dezember haben wir durch eine Bekannte von Herrn Schröer erfahren, dass der NaBeBa e.V. massive Schwierigkeiten hat, dringend Unterstützung benötigte, da nur in einer Kooperation der Fortbestand gewährleistet wäre.
Daraufhin haben wir uns mit Frau Zijp in Verbindung gesetzt und zeitnah einen persönlichen Termin vereinbart.
Bei diesem Termin, Anfang Januar, erklärte Frau Zijp dem Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. die besonderen Schwierigkeiten, welche aktuell mit dem Bauamt der Stadt Waltrop existieren. Bereits bei diesem Termin wurde deutlich, dass ein Fortbestand von NaBeBa e.V. auf dem aktuellen Grundstück nicht möglich sei. Von Seiten des Bauamtes sei der Stichtag 1.3.2020 angeordnet worden, an welchem der Betrieb nicht weiter fortgeführt werden dürfe.
Frau Zijp äußerte, dass Sie aufgrund der aktuellen Problematik hinsichtlich des Fortbestands des NaBeBa e.V. vom Vorstand die Freigabe erhalten habe, eigenständig und ohne Rücksprache handeln zu dürfen.
Bei dem Hinweis auf einen anstehenden Termin beim Bauamt, welcher von der Bürgermeisterin geleitet würde, bot der Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V., als zertifizierte Mediatoren, kostenlose Unterstützung an, welche Frau Zijp dankend angenommen hat. Als Grundlagen für das Gespräch wurden uns alle Dokumente zur Verfügung gestellt, welche als Schriftverkehr zwischen Behörden und Vermieter mit dem NaBeBa e.V. stattgefunden haben. Ein gemeinsamer Termin zwischen der Stadtverwaltung Waltrop und NaBeBa e.V., unterstützt durch das Deutschen Kinderschutz-Forum e.V., wurde für den 18.02.2020 datiert.

Die Mitgliederversammlung des NaBeBa e.V.

Für den 17.02.2020 wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung von Frau Zijp für den NaBeBa e.V. einberufen, um die aktuelle Situation offen zu legen und die damit verbundenen existenziellen Probleme. Innerhalb der Mitgliederversammlung, welche aus insgesamt circa 20 Mitgliedern des NaBeBa e.V. bestand, wurden unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert, wobei dem Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. ein Zeitraum eingeräumt wurde, die Idee des “Centrums für Familien und Bildung” zu präsentieren.

Das Centrum für Familien und Bildung – ein gemeinsames Projekt

Dieses Centrum wurde vorgestellt, als ein unabhängiger Träger, welcher unterschiedliche Vereine koordiniert, welche jedoch komplett unabhängig und selbstständig bleiben. Das Deutsche Kinderschutz-Forum e.V. hat sich für dieses Konzept entschieden, da auf diese Weise sämtliche Kompetenzen und Fähigkeiten gebündelt und administrative Aufgaben zentral koordiniert werden können. Hierfür wäre es notwendig ein entsprechendes Grundstück zu erwerben, welches Platz genug für alle Vereine bieten würde. Hierbei kamen erste Ideen von Seiten der Mitglieder des NaBeBa e.V. auf, eventuell Bauernhöfe, Resthöfe oder Gärtnerein in Betracht zu ziehen. Eine anschließende Abstimmung, vorgeschlagen durch den Vorstand des NaBeBa e.V., welche die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. thematisierte, wurde von allen Mitgliedern einstimmig im Sinne einer Kooperation entschieden. Man wolle nun gemeinsam nach einem solchen Grundstück suchen, sowie auf einem gemeinsamen “Tag der offenen Tür” hinarbeiten, um auf erste Ergebnisse hinsichtlich des “Centrums für Familien und Bildung” hinzuweisen. Für den darauffolgenden Mittwoch, den 26.02.20, wurde ein Treffen vereinbart, um den anstehenden “Tag der offenen Tür” zu planen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Es stand zu keinem Zeitpunkt außer Frage, dass es sich bei dem “Centrum für Familien und Bildung” um ein Projekt des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. handelte, welches eine Möglichkeit sah, unabhängige Vereine miteinander auf einem gemeinsamen Grundstück zu koordinieren.

Die Anhörung im Rathaus

Einen Tag nach der Mitgliederversammlung, am 18. Februar 2020, fand der Termin im Rathaus Waltrop statt. Wie geplant haben an diesem Termin Vertreter der Stadtverwaltung, Vertreter von NaBeBa e.V. und vom Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. teilgenommen. Das Ergebnis der Anhörung hatte zur Folge, dass ein nicht-näher definierte Zeitaufschub ausgehandelt wurde, mit der Auflage, ein Konzept vorzulegen, welches einen zeitlichen Ablauf bis zur Inbetriebnahme eines neuen Grundstücks beinhalte, um ein Verfahren, welches seit 2012 im Raum stehe, zum Abschluss zu bringen.

Finanzierung eines solchen Konzeptes

Da es sich bei dem Projekt “Centrum für Familien und Bildung” um ein bereits existierendes Konzept von Seiten des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. gehandelt hat, war bereits ein Businessplan vorhanden. Dieser beinhaltete neben verschiedenen Säulen der Finanzierung, ebenso die strategische Aufstellung, welche Partner, Förderer, Banken und Investoren beinhaltet. Aufgrund eines solchen Businessplans werden solche Projekte professionell unterstützt, um entsprechende finanzielle Mittel zu generieren.

Gemeinsames Grundstück gesucht

In dem Zeitraum zwischen dem Termin in der Stadtverwaltung am 18. Februar 2020, und dem Treffen der Projektgruppe am Mittwoch, den 26. Februar 2020, wurden von Seiten des NaBeBa e.V. und des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. Termine zur Besichtigung unterschiedlicher Grundstücke wahrgenommen.

Der Fragenkatalog

Am 26. Februar, im Vormittagsbereich, haben wir einen Fragenkatalog von Herrn Klaas Zijp erhalten, welche Fragen von NaBeBa – Mitgliedern enthalten würde. Diese Fragen bezogen sich auf unterschiedliche Bereiche, thematisierten jedoch auch finanzielle Punkte: Man wolle die letzten beiden BWA’s (Betriebswirtschaftliche Auswertungen), sowie die Herkunft unserer Spenden, sehen. Aus unserer Sicht bestand keinerlei Veranlassung BWA’s offen zu legen, da gegenseitige Kaufinteressen nicht existent waren. Eine Rücksprache mit dem Steuerberater des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. bestätige die Annahme des Vorstands. Darüber hinaus ist die Geheimhaltung von Spendern eine Selbstverständlichkeit in den Augen des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V..
Eine weitere Frage, welche innerhalb der zuvor erwähnten E-Mail aufgeführt war, bezog sich auf den Anschluss an einen Fachverband und die Rechtsform des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V.. Hinsichtlich der Fragen haben wir darauf hingewiesen, dass wir ein eingetragener Verein sein und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen sind.

Paritätischer Wohlfahrtsverband

Im August 2019, noch bevor eine Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum erfolgte, fanden Gespräche mit dem damaligen Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Bochum, Herrn Röll, statt, welche die Aufnahme in den Verband thematisierten. Im Dezember 2019 wurden alle entsprechenden Unterlagen vorbereitet und anschließend an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Bochum übergeben, wobei wir bereits zu diesem Zeitpunkt von Herrn Becker, nachfolgender Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverband Bochum, darauf hingewiesen wurden, dass aufgrund administrative Vorgänge die Bearbeitung von Mitgliedsanträgen mehrere Monate dauern können. Eine
Rückfrage Anfang Februar bei Herrn Becker bestätigte uns die Weitergabe der Unterlagen an den Landesverband NRW.
Eine Anfrage von Frau Zijp an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Bochum ergab folglich, dass wir aktuell kein Mitglied sind. Eine Rückfrage beim Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. hätte diesen Sachverhalt frühzeitig geklärt und eine Anschuldigung als “Betrüger” und “Lügner” vermieden. Weiterhin wären solche Äußerungen in Gegenwart der Presse nicht getätigt und in Unterhaltungen mit Mitgliedern des NaBeBa e.V. und Frau Zijp nicht geäußert worden, wie sie täglich berichtet werden.
Diese Verleumdung werden wir in keinster Weise dulden und besprechen aktuell diese Situation mit entsprechenden juristischen Fachleuten.

Das Treffen der Projektgruppe

Am Mittwoch, den 26. Februar 2020 fand, wie bei der Mitgliederversammlung besprochen, ein Treffen der Projektgruppe statt, welche den “Tag der offenen Tür” planen, sowie sich über aktuelle Entwicklungen austauschen wollte. Der Termin bei der Stadtverwaltung, sowie Besichtigungen und Termine wurden hierbei besprochen, ebenso wie von Seiten des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. das Konzept für einen Auftritt in den Sozialen Medien, eingeleitet durch einen Artikel, der die aktuelle Problemsituation beschreibt. Alle Beteiligten diskutierten dieses Vorgehen und beschlossen, anstehende Veröffentlichungen in den Sozialen Medien aktiv mitzugestalten und zu verbreiten. Mitglieder des Vorstands waren bei dieser entscheidenden Veranstaltung nicht anwesend. Da wir von Frau Zijp am 31. Januar 2020 eine E-Mail erhalten haben, welche das weitere Vorgehen im Falle eines Aufschubs von Seiten der Stadtverwaltung Waltrop dezidiert festhielt und die “Hilfe der Medien, Zeitungen, WDR, Internet” aufführte, um “das Problem öffentlich [zu] machen”, bereiteten wir einen Artikel vor, welcher genau diese Problemsituation beschrieb. Dieser wurde ebenfalls am Projekttag vorgestellt. Aufgrund der vorherigen Aussage von Frau Zijp, eigenmächtig und ohne Rücksprache des Vorstands handeln zu dürfen, haben wir dieses Vorgehen unterstützt und in urlaubsbedingter Abwesenheit von Frau Zijp weitergeführt.

Der Artikel in den Sozialen Medien

Der vorbereitet Artikel mit dem Titel “200 Tiere brauchen ein neues Zuhause” wurde am Donnerstag, den 27. Februar 2020 durch den Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. veröffentlicht, welcher zu diesem Zeitpunkt noch immer der Ansicht war, dass dieser im Sinne des Lösungsvorschlags von Frau Zijp gehandelt hat. Weitreichende positive Resonanz bestätige das Vorgehen und erzielte bereits innerhalb kürzester Zeit, gemäß Aussage des Vorstands des NaBeBa e.V., erste positive Ergebnisse. Hinsichtlich des Titels des Artikels haben wir die originale Version von Frau Zijp, “NaBeBa platzt aus allen Nähten und sucht einen Ort der geeigneter ist um Expansionswünsche zu verwirklichen” kurz und prägnant zusammengefasst. Nachdem der Artikel über mehrere Stunden dazu führte, dass Anrufe, Spendeninteressierte und Helfer sich bei beiden Vereinen meldeten, wurde durch den Vorstand des NaBeBa e.V. eine sofortige Rücknahme des Artikels gefordert, da eine Veröffentlichung niemals abgesprochen gewesen sei. Dies führte beim Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. zu Verwunderung, da bereits, wie zuvor aufgeführt, Gespräche mit Frau Zijp und einer kompletten Projektgruppe stattgefunden haben.

Die Aufkündigung der weiteren Zusammenarbeit

Neben der Verwunderung über die angeblich nicht – abgesprochene Veröffentlichung folgten weitere Aussagen von Seiten des NaBeBa e.V., welche die Aufkündigung der anstehenden Kooperation thematisierten.
Mit Veröffentlichung des Artikels durch Frau Zijp in den Ruhrnachrichten, in welchem Sie den Vorstand des Deutschen Kinderschutz-Forum e.V. als “Betrüger”, “Lügner” und “Spinner” bezeichnet hat und damit wissentlich Unwahrheiten verbreitet hat, waren wir im Nachhinein froh, dass eine Kooperation nicht stattgefunden hat.

Diese Aussagen und andere, die auch heute noch fast täglich von Frau Zijp gegenüber Personen getroffen werden, dienen dazu den strafbewerten Tatbestand aufrecht zu erhalten.

Selbstverständlich stehen wir der Öffentlichkeit jederzeit für Rede und Antwort zur Verfügung und können unsere Aussagen zu jedem Zeitpunkt mit entsprechenden Belegen untermauern, um diese Situation ohne die Geltendmachung etwaiger rechtlicher Ansprüche für alle Betroffenen einvernehmlich zu regeln.